21.05.2025
It’s cool to be kind.
Warum Freundlichkeit das neue Cool ist – und kein Karriere-Killer.
| Lesezeit: 4-5 Minuten |

Okay, that’s new. „Kindness is cool“ klingt erstmal wie ein Spruch auf ’nem funky Sticker. Und gleichzeitig war meine erste Reaktion: Like for real? Kindness? Cool 🆒 ? Eher nicht.
Kindness habe ich lange verbunden mit: Schwäche. Naivität. Nett gemeint, aber nicht besonders effizient oder smart.*
Aber ist das wirklich wahr? Und – viel wichtiger – bringt Uns diese Sichtweise eigentlich irgendwohin? Irgendwohin bestimmt. Nur nicht unbedingt zu Unseren Zielen.
*Das war für mich besonders sad, weil ich intuitiv sehr gerne nett zu Menschen bin 🐶😀.
Was machen wir die nächsten 4 Minuten (max.)
Kurz, wegen Klarheit. Ich schreib den Beitrag nicht, um Dich zu einem ewigen „Lächeln und Nicken“-Menschen zu machen. Sondern, um Dir zu zeigen:
Zur Einfachheit nenn ich das Ganze hier durchgehend Kindness – da steckt für mich alles drin: Freundlichkeit, Herzenswärme, Großzügigkeit, Güte. Und ja, auch eine ordentliche Portion Klarheit.
Kindness ≠ Schwäche
Lange dachte ich: Wenn ich offen und freundlich bin, wirke ich angreifbar, dümmlich oder bin sogar weniger wert.
Wenn ich tough, ernst und kontrolliert bin, dann bin ich wertvoller, größer und professionell. Dann darf ich mitspielen, dazugehören, werde ernst genommen und bin sicher.
Das war mein Weg, mir Sicherheit, Anerkennung und Zugehörigkeit zu verschaffen. Hat auch geklappt. So zu 10%.
Die anderen 90%? Die haben sich leer angefühlt.
Denn was ich dabei aufgegeben habe, war ein riesiger Teil meiner Persönlichkeit. Kindness gehört für mich nämlich nicht zur Fassade – sondern zur DNA 🧬🪄.
Und wenn ich die unterdrücke, dann fehlt mir was ganz Essentielles im Leben (gilt meiner Meinung nach für alle Human Beings).
Also – was ist Kindness überhaupt?
Schon witzig. Das englische Wort kind stammt vom althochdeutschen kundi ab – was so viel bedeutet wie „natürlich verbunden“ oder „zugehörig“. Und vielleicht wissen wir deshalb deep down:
Freund-lichkeit ist nichts Aufgesetztes, sondern etwas Ursprüngliches 🌿.
Also Kindness ist kein aufgesetztes, unauthentisches Lächeln. Kein „Ich mach’s allen recht“.
Wenn Wir kind sind, respektieren Wir Unsere Grenzen genauso, wie die Grenzen der anderen. Wir sind gleichwertig. Unsere Bedürfnisse spielen genauso eine Rolle, wie die der Anderen.
Wie sieht das im Alltag aus? Kindness im Alltag kann bedeuten:
Kindness ist eine Einladung. Sie schafft Raum für echtes Wachstum und Innovation. Hier sind Fehler erlaubt. Erfahrungen willkommen.
Kindness ist innere Stärke, Weitblick und wahre Größe. Und ehrlich: Ich find’s super angenehm mit Menschen zu interagieren, die einfach mal freundlich sind.
Also, wenn das alles Kindness ist (oder nicht ist), warum habe wir dann aufgehört kind zu sein? Weil an sich, isch des ja echt ’n Skill mit mega Potential.
Warum wir aufgehört haben, kind zu sein
Ich hab aufgehört kind zu sein, als ich dachte, ich müsste mich entscheiden.
Will ich erfolgreich und sicher sein – oder freundlich? Will ich dazugehören – oder Ich sein?
Warum hab ich angenommen, dass ich meine Kindness aufgeben muss? Weil ich als Teenie Gigi von meinem Umfeld mitbekommen habe (nicht von meine Eltern), dass Kindness not the way to success ist. Und wenn so viele das sagen, muss ja wohl was dran sein.
Und dann hab ich’s halt versucht: Pokerface, tough talk an, innere und äußere Kindness in der „vielleicht zum Sport / Umzug / Schlafen“ Kiste verstaut.
Mich hat das schon weitergebracht – ja. Und Leudeeee, wie hab ich mich gefühlt? Kackiiiii. Ich war sad, frustriert, erschöpft und enttäuscht vom Leben❤️🩹 🫤.
Das Fazit: Der Preis war hoch und nicht heiß (Späßle g’macht 🤭 ) .
Und was, wenn genau hier der Schlüssel liegt?
Was ich Hier & Heute sagen kann ist:
Immer, wenn ich aus Kindness heraus gehandelt habe (und handle), öffnen sich Türen.
Uns war nicht irgendwelche Türen. Sondern DIE TÜREN🚪💎.
Die, die mich nicht nur weiterbringen, sondern in Richtung meiner Ziele, Wünsche und Träume führen.
Es verändert die Energy in Gesprächen. In Konflikten. In Beziehungen. In der Art, wie ich mit Mir Selbst umgehe. Kein Wunder, wenn ich bedenke, welches Potenzial hinter Kindness steckt (siehe oben 🤓).
Ein herzliches „Hallo“ kann mehr bewegen als fünf schlaue formulierte Sätze mit verschränkten Armen und einem serious face.*
Und plötzlich entsteht da eine Weite. Der Handlungsspielraum wird größer. Das fühlt sich alles mehr nach Leben und nach einem Selbst an. Vielleicht kommt Dir das Gefühl ja auch bekannt vor. Kannst ja mal in Dich hinein horchen.
*Nichts gegen die schlauen Sätze. Ich liebe sie auch. Und Ihr wisst, worum es mir geht.
1 Schritt zu Deiner Kindness
Was wäre, wenn Du heute einfach mal ausprobierst, wie sich ein bisschen mehr Kindness anfühlt?
Für Dich Selbst. Im Umgang mit Anderen. Uns war wie folgt:
#1 Hack: Schenke Dir und / oder d(einem) Gegenüber ein Lächeln.
Einfach so. Ohne Hintergrundgedanken. Ohne Erwartungen an eine Reaktion. Weil Du Mensch bist. Und Kindness ein Bestandteil Deiner DNA ist.
Also: Lächle Dir Selbst zu, wenn Du das nächste Mal in den Spiegel schaust. Und wenn dir Jemand auf der Straße, Büro oder im Haus begegnet, dann smile 😃. Du musst die Person nicht mal kennen.
Keine große Sache. Try it, it’s good.
Let’s make this a kind(er) place together 💛
Wenn Du noch auf eine Resistance bei dem Thema Kindness stößt. Und gleichzeitig das Potential von Kindness erkennst und erfahren möchtest, dann bist du hier goldrichtig ⬆️ ⬆️ ⬆️.
Lass‘ uns gemeinsam schauen, wie Du Deine Freundlichkeit wieder aufleben lässt. Auf deine Weise.
Cheers to Kindness y’all, because:
🆒 It’s cool to be kind.
🦉 It’s wise to be kind.
💰It’s rich to be kind.
🥗 It’s healthy to be kind.
🤩 It’s fun to be kind.
Du siehst, Kindness ist einiges mehr, als Du vielleicht angenommen hast. Und der Universalschlüssel für Deine Türen.
I wish you a happy day.
Tschüsseldorf und bis danni. I drück‘ di. Und Smile. Und sorry für das viele Kindness.
Die Georgi 😌